Falsche Brustkrebsbefunde werden Thema in der Bremischen Bürgerschaft

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Medizinisches Personal untersucht mit einer Mammografie die Brust einer Frau auf Brustkrebs

Falsche Brustkrebsbefunde werden Thema in der Bremischen Bürgerschaft

Infolge der fehlerhaften Befunde hatten die betroffenen Frauen teilweise überflüssige Chemo- und Antikörpertherapien bekommen – mit starken Nebenwirkungen. Bild: dpa bildfunk | Hannibal Hanschke
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Die Gruppe "Bürgerallianz für Bremen und Bremerhaven" hat eine aktuelle Stunde beantragt. Viele Punkte seien noch unklar und müssten politisch aufgearbeitet werden, heißt es.

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Es gebe eine Reihe von Fragen zu beantworten, schreibt die Gruppe in dem Antrag. Etwa, wie die Fehlerserie von 34 fehlerhaften Befunden von einer hochqualifizierten Fachärztin zustande kommen konnte. Und ob die Ärztin durch zu lange und aufreibende Dienste womöglich mit den Diagnosen überfordert war. Auch die weitere Betreuung und Entschädigung der betroffenen Patientinnen sei noch unklar.

Infolge der fehlerhaften Befunde hatten die Frauen teilweise überflüssige Chemo- und Antikörpertherapien bekommen – mit starken Nebenwirkungen. Zuletzt fragen die Abgeordneten, welche Veränderungen es in der städtischen Klinik jetzt geben werde, damit vergleichbare Fehler in Zukunft vermieden würden.

Patientinnen werden auch über korrekte Befunde informiert

Zudem hat der Klinikverbund Gesundheit Nord angekündigt, dass nun auch die Brustkrebspatientinnen angeschrieben werden, bei deren Befunden kein Fehler gemacht wurde. Insgesamt hat das Klinikum Bremen-Mitte 500 Befunde überprüft. Nun sollen auch alle anderen Patientinnen angeschrieben werden, um sie über den – in ihrem Fall korrekten – Befund zu informieren. Die Ärztin, auf die die Fehler laut Klinikum zurückgehen, wurde inzwischen freigestellt.

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Bild: Radio Bremen
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Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 5. Dezember 2025, 17 Uhr