"Drug Checking": Warum Bremen die Untersuchung von Drogen fördert

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Ein Mann hält eine MDMA-Pille in einem Gefäß in der Hand.

Geld für "Drug Checking": Bremen will Untersuchung von Drogen fördern

Beim sogenannten "Drug Checking" können Konsumenten Drogen überprüfen lassen (Symbolbild). Bild: dpa | Philip Dulian
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Die Stadt will Konsumenten besser vor verunreinigten Drogen schützen. Dafür stellt Bremen nach einem Beschluss der Gesundheitsdeputation jährlich 54.000 Euro bereit.

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Mittel können Einrichtungen beantragen, die Drogen von Konsumenten und Konsumentinnen analysieren. Dies kann zum Beispiel bei größeren Partys oder Festivals passieren oder auch in Drogenkonsumräumen. "Unser Ziel ist es, die Gesundheit und Sicherheit der Konsumierenden zu schützen und die Präventionsarbeit weiter zu stärken", sagte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke).

Sie erhofft sich auch anonymisierte Daten, mit denen "Einblicke in Konsummuster und -trends in Bremen" gewonnen werden können. "Diese Informationen werden dazu beitragen, die Suchtprävention und Gesundheitsförderung noch gezielter auszurichten", sagte Bernhard. Drug-Checking ermöglicht es, Substanzen anonym analysieren zu lassen und sich über Inhaltsstoffe und Risiken zu informieren. Es soll Konsum sicherer machen.

Zwei Anträge liegen bislang vor

Bereits im April hatte der Senat einen Beschluss gefasst, mit dem Geld für "Drug-Checking"-Modellprojekte in Bremen bereitgestellt werden sollte. Nun gibt es eine Förderrichtlinie, die das Verfahren und die Bedingungen für eine Förderung regelt. Anträge auf Genehmigung eines solchen Projekts können Träger der Suchthilfe seit vergangenem Sommer stellen. Laut Gesundheitsressort liegen bereits zwei solcher Anträge vor.

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Quelle: buten un binnen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 16. Juni 2026, 22 Uhr