Aufgesetztes Parken: Bremen will Gehwege in der Neustadt freimachen
In der Bremer Neustadt fallen bald hunderte Parkplätze weg
Weil Bremen gegen Autos auf Gehwegen vorgehen muss, fallen Hunderte bisher genutzte Parkplätze weg. Dafür wird Anwohnerparken eingerichtet.
Ab Anfang Juli soll es im Flüsseviertel, in der Alten Neustadt und im Hohentor zunächst temporäre Halteverbote in manchen Straßen geben. Darüber wurde am Donnerstag im zuständigen Beirat informiert. Laut den Plänen des Amts für Straßen- und Verkehr werden dann neue Schilder, Fahrradbügel und Parkautomaten aufgestellt.
Anwohnerparken soll etwa 75 Euro pro Jahr kosten
Ab August können Anwohner Parkausweise beantragen – diese sollen etwa 75 Euro pro Jahr kosten. Nach der Neustadt sollen weitere Bremer Stadtteile wie etwa Findorff, Walle und die Östliche Vorstadt folgen. Grund für das Pilotprojekt ist ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts. Demnach muss Bremen gegen verbotenes Parken auf Gehwegen vorgehen. Anwohner kritisieren die Pläne. Sie befürchten zu wenig Parkmöglichkeiten.
Bremer Staatsrat: "Es werden natürlich Parkplätze wegfallen"
Quelle: buten un binnen.
Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Vier News, 19. Juni 2026, 13 Uhr