Werders Wöber feiert Comeback bei trostloser Nullnummer am Millerntor
Werders Wöber feiert Comeback bei trostloser Nullnummer am Millerntor
Wie zuletzt in der Bundesliga gegen Stuttgart und Augsburg blieb Werder auch im Test beim FC St. Pauli ohne Treffer. Über eine Niederlage hätte sich Werder nicht beschweren dürfen.
Diese Partie hat sich den Namen Freundschaftsspiel wahrlich verdient: Gefährlich wurde es am Millerntor am Sonntag nur selten. Beide Teams trennten sich vor über 25.000 Fans mit einem 0:0-Unentschieden.
Dabei war der FC St. Pauli, der in der Liga auf Platz 16 steht, die offensiv aktivere und bemühtere Mannschaft, belohnte sich aber nicht. Werder hingegen war über weite Strecken zu harmlos und ohne Zug zum Tor.
In der Summe zeigt das Testspiel die gemeinsame Baustelle beider Teams auf: die Offensive. Sowohl den Hamburgern als auch den Bremern fehlt im Angriff Spielwitz sowie ein torgefährlicher Neuner. Nach 15 Bundesligaspielen steht Werder bei dürftigen 18 Toren, St. Pauli bloß bei 13. Wirklich verwunderlich ist das torlose Remis somit nicht.
Maximilian Wöber zurück auf dem Platz
Werder startete nahezu identisch wie im letzten Pflichtspiel 2025 beim FC Augsburg. Nur Karim Coulibaly ersetzte Niklas Stark. Zur zweiten Halbzeit wechselte Horst Steffen seine Mannschaft einmal komplett aus.
Zum Bremer Personal im zweiten Durchgang gehörte auch Verteidiger Maximilian Wöber. Der Österreicher war im Sommer 2025 per Leihe von Leeds United an die Weser gekommen, hatte sich in Bremen allerdings eine Muskelverletzung zugezogen. Bisher kommt er lediglich auf ein Pflichtspiel für Werder: Bei der Pokalpleite in Bielefeld im August stand Wöber 79 Minuten auf dem Feld.
Quelle: buten un binnen.
Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 4. Januar 2026, 17:29 Uhr