"Kein akzeptables Mittel": Werder verurteilt Fan-Vorfälle in Wolfsburg

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Polizisten beobachten Werder-Fans vor dem Stadion in Wolfsburg

Werder Bremen kritisiert Fan-Auseinandersetzungen bei Wolfsburg-Spiel

Werder Bremen hat die Vorwürfe gegen die eigenen Fans zurückgewiesen. (Symbolbild) Bild: dpa | Andreas Gora
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Vor dem Spiel war es zu Auseinandersetzungen zwischen Bremer Fans, Ordnern und Polizei gekommen. Werder distanziert sich – nimmt aber auch die Einsatzkräfte in die Verantwortung.

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In einer Stellungnahme des Klubs heißt es, dies widerspräche den Grundsätzen, die Werder als Verein vertrete. Zwar verurteilten die Bremer die zum Teil gewalttätigen Geschehnisse am Wolfsburger Stadion. Anders als der VfL vermied es Werder aber, eine der beteiligten Gruppen klar zu verurteilen. 

Unser gemeinsames Ziel muss es sein, Konflikte gar nicht erst eskalieren zu lassen. Körperliche Auseinandersetzungen und gewaltsame Zuspitzungen sind dabei kein akzeptables Mittel und widersprechen den Grundsätzen, welche wir als Verein vertreten.

Werder-Geschäftsführerin Anne-Kathrin Laufmann

Werder hob dabei sowohl die Verantwortung der aktiven Fanszene als auch die der Sicherheitskräfte hervor. Sicherheit und eine lebendige Fankultur seien keine Gegensätze. Insbesondere große, strukturierte Fanszenen erfordern "ein hohes Maß an Augenmaß, Flexibilität und Dialogbereitschaft", sagte Werder-Geschäftsführerin Anne-Kathrin Laufmann.

Auch die "Grün-Weiße Hilfe" kritisierte den Polizeieinsatz als "sehr rabiat". Der Darstellung der Polizei widersprach Jenny Häusler von der Fanhilfe-Organisation. "Ich habe nicht gesehen, dass Ordner direkt angegriffen wurden", sagte sie bei buten un binnen. Stattdessen habe sie gesehen, dass der Werder-Fan mit der angeblich verbotenen Fahnenstange "rabiat gegen das Plexiglas gedrückt wurde". "Und dann kam es zu den Tumulten, weil die Polizei reingestürmt ist ins Stadion", schilderte Häusler.

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"Sehr Rabiat": Werder-Fans kritisieren Polizeieinsatz in Wolfsburg

Bild: Imago | Noah Wedel
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Werder verteidigt eigene Fans

Am Rande des Bundesliga-Spiels beim VfL Wolfsburg hatte es mehrere Festnahmen von Werder-Anhängern gegeben. Sowohl ein Ordner als auch Polizeibeamte sollen angegriffen worden sein. Die Polizei berichtete von drei verletzten Ordnern und drei leicht verletzten Beamten. Die zehn vorläufig festgenommenen Fans wurden später wieder auf freien Fuß gesetzt.

Der VfL Wolfsburg hatte in einer Mitteilung am Sonntag insbesondere die Werder-Anhänger für die Situation verantwortlich gemacht und von einem "unnötigen und aggressiven Angriff durch Gästefans" gesprochen. Werder wies die Vorwürfe zurück.

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Quellen: buten un binnen und dpa.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Nachmittag, 23. März 2026, 16 Uhr