Stage, Coulibaly, Njinmah: Was wird aus Werders Abgangskandidaten?

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Neue Saison: Werder Bremens erste öffentliche Trainingseinheit

Werders Sportchef Clemens Fritz wird in diesem Sommer noch einige Male am Verhandlungstisch gefordert sein. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz
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Laut Sportchef Clemens Fritz müssen die Bremer in diesem Sommer noch Transfererlöse generieren. So ist die aktuelle Lage bei Jens Stage, Karim Coulibaly und Justin Njinmah.

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Sieben Spieler hat Werder bereits für die neue Saison verpflichtet, doch abgeschlossen sind die Planungen noch nicht. Die Bremer wollen noch weitere Spieler unter Vertrag nehmen.

Sportchef Clemens Fritz stellte allerdings klar, dass der Klub durch Spielerverkäufe auch noch Geld einnehmen muss. Vor allem Verkäufe von Jens Stage, Karim Coulibaly und Justin Njinmah sind am Osterdeich aktuell ein Thema. Alle drei befinden sich aktuell allerdings im Wartestand.

Jens Stage:

Mit zehn Treffern war Jens Stage in der vergangenen Saison Werders torgefährlichster Spieler. Der Däne beschäftigt sich nach vier Jahren an der Weser allerdings mit einem Wechsel. Die TSG Hoffenheim zeigte Interesse an ihm, doch die Bremer lehnten zwei Angebote ab. Werders Forderung, die bei rund 14 Millionen Euro liegen soll, wollte die TSG nicht erfüllen. Mittlerweile haben die Hoffenheimer mit dem belgischen Toptalent Nathan de Cat einen anderen Spieler für das zentrale Mittelfeld verpflichtet.

Jens Stage spielt im Training einen Pass.
Ein Wechsel zur TSG Hoffenheim ist für Jens Stage wohl geplatzt. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Zuletzt hatte "Bold" aus Dänemark berichtet, dass der FC Kopenhagen Stage gerne zurückholen möchte. Fraglich erscheint allerdings, ob die Kopenhagener Werders Ablöseforderungen für den 29-Jährigen erfüllen wollen. "Ich würde Jens gerne hier behalten", sagte Sportchef Clemens Fritz beim Trainingsauftakt. "Wir alle wissen, dass er ein sehr wichtiger Spieler ist. Trotz alledem ist es so, dass wir auch Transfereinnahmen generieren müssen."

Karim Coulibaly:

Hinter Werder liegt eine verkorkste Saison, doch Karim Coulibaly war bei den Bremern der Shootingstar. Der 19-jährige Innenverteidiger konnte sich auf Anhieb einen Stammplatz ergattern und zog das Interesse anderer Klubs auf sich. Über Monate wurde an der Weser gehandelt, dass der Linksfuß für 30, 35 oder vielleicht sogar mehr als 40 Millionen Euro den Klub in diesem Sommer verlassen könnte.

Karim Coulibaly schießt im Training aufs Tor. Christian Groß schaut ihm dabei zu.
Karim Coulibaly gilt als finanziell aussichtsreichster Abgangskandidat bei Werder. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Für Werder wäre dies ein Geldsegen. Doch passiert ist bisher nichts. Auch Coulibaly war am Sonntag beim Trainingsauftakt dabei. Gehofft wird, dass in diesem Sommer womöglich noch ein finanzstarker Klub aus England anbeißt. Aktuell wird bei Coulibaly allerdings noch für das vorhandene Potenzial und nicht für das tatsächliche Leistungsvermögen bezahlt.

Justin Njinmah:

Justin Njinmah ist aktuell noch leicht angeschlagen und trainierte deshalb beim Trainingsauftakt individuell. Beim schnellen Angreifer gibt es nicht zum ersten Mal Wechselgerüchte. Anfang 2025 zeigte die AS Rom Interesse an ihm und soll damals zehn Millionen Euro geboten haben. Durch Boni hätten wohl noch drei weitere Millionen hinzukommen können.

Justin Njinmah läuft über den Trainingsplatz.
Justin Njinmah hat beim Trainingsauftakt der Bremer individuell trainiert. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Zuletzt berichtete die "Deichstube", dass ein Wechsel nach England ein Thema sei. "Dass Justin mit seiner Qualität Begehrlichkeiten weckt, ist völlig normal", sagte Coach Daniel Thioune beim Trainingsauftakt. Zugleich verwies er darauf, dass das Interesse am 25-Jährigen wohl noch etwas größer wäre, falls dieser in der abgelaufenen Saison bessere Scorer-Werte abgeliefert hätte. In 33 Einsätzen gelangen ihm lediglich fünf Treffer.

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Quelle: buten un binnen.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen mit sportblitz, 12. Juli 2026, 19:30 Uhr