Wie die Behörde das Ufer am Bremer Unisee retten will
Wie die Behörde das Ufer des Bremer Unisees retten will
Weil das Ufer immer weiter abrutscht, muss unter anderen neuer Sand in den Flachwasserbereich geschüttet werden. Die Bauarbeiten am Nordufer sollen im kommenden Monat beginnen.
Laut Umweltbehörde sollen Pfähle gesetzt werden, um den Uferbereich zu sichern. Anschließend soll daran Reisiggeflecht befestigt werden, das neu eingebrachten Sand in den Uferbereichen halten soll. Bevor es an die Umbauten geht, prüft der Kampfmittelräumdienst den Bereich.
Im Frühjahr soll dann die Bepflanzung der neuen Flachwasserzonen folgen. Pflanzen wie Schilf und Seggenarten sollen den Bereich stabilisieren und gleichzeitig Nährstoffe binden und Fischen als Unterschlupf dienen.
In den Wintermonaten: Lebensgefahr durch Treibsand
Wie die Umweltbehörde mitteilt, muss der Sand sich über die Wintermonate erst setzen, bevor die Bereiche wieder sicher betreten werden können. Deshalb werde das Ufer zum Schutz von Spaziergängern eingezäunt.
Der Stadtwaldsee, auch Unisee genannt, wird seit mehr als 50 Jahren als eines der Bremer Bade-, Sport- und Erholungsgewässer genutzt.
Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 21. Oktober 2026, 13 Uhr