Bremerhavener Klinik vor dem Aus? Für Senatorin Bernhard keine Option

Audio
Porträt von Claudia Bernhard

Bremerhavener Klinik vor dem Aus? Für Senatorin Bernhard keine Option

Bild: dpa | Focke Strangmann
Audio-Ende

Bremens Gesundheitssenatorin will, dass das Land Bremen das Klinikum stützt. Ob es dafür Geld gibt, soll der Finanzsenator klären.

buten un binnen bei Google bevorzugen

Bremens Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) sagte, dass es für sie keine Option sei, das Bremerhavener Krankenhaus in Frage zu stellen. Man müsse es als Versorgungsfall stützen. Ob es dafür im Haushalt Auffangmöglichkeiten gebe, müsse der Senator für Finanzen klären.

Bernhard sagte, dass nicht nur das aktuell defizitäre Klinikum Reinkenheide, sondern alle Bremer Krankenhäuser vor finanziellen Herausforderungen stünden – unter anderem wegen geplanter Sparmaßnahmen des Bundes.

Ausgaben des Klinikums nicht durch Einnahmen gedeckt

In diesem Punkt ist sich Bernhard mit dem Bremerhavener Kämmerer Torsten Neuhoff (CDU) einig. Der ist Ende April vom Vorsitz des Aufsichtsrats des Klinikums Reinkenheide zurückgetreten. Damals sagte er: "Das Kernproblem ist, dass wir die ausgewiesenen Ausgaben nicht mehr durch Einnahmen decken."

Auch für Neuhoff steht aber außer Frage, dass das Klinikum Reinkenheide gebraucht wird. Es sei nur eben die Frage, welche strukturellen Veränderungen angestrebt werden müssen, damit das Krankenhaus überlebensfähig bleibe.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 13. Mai 2026, 8:30 Uhr