Bremer Elternbeirat beklagt zu wenige Tablets für Schüler

Audio
Schülerinnen einer sechsten Klasse arbeiten in einem Klassenraum während einer Unterrichtsstunde an ihren Tablets.

Bremer Elternbeirat beklagt zu wenige Tablets für Schüler

Tablets sind seit mehreren Jahren fester Bestandteil des Unterrichts an Bremer Schulen. (Symbolbild) Bild: dpa | Matthias Balk
Audio-Ende

Die Zahl der Tablets für den Unterricht sei nicht ausreichend, so der Elternbeirat. Die Bildungsbehörde widerspricht: Der Bedarf sei gedeckt.

buten un binnen bei Google bevorzugen

Schon länger gebe es nicht ausreichend Geräte für alle, sagte ein Sprecher des Zentral-Elternbeirates Bremen am Freitag auf Nachfrage von buten un binnen. Das liege einerseits daran, dass es lange dauere, neue iPads zu beschaffen. Es gebe aber auch zu wenig Ersatzgeräte, falls mal ein Tablet kaputtgehe.

Teilweise würden Schülerinnen und Schüler vier bis sechs Wochen auf ein neues Gerät warten. Das mache die Teilnahme am digitalen Unterricht schwer.

73.000 Geräte laut Behörde im Umlauf

Die Bremer Bildungsbehörde sagte hingegen, dass der zusätzliche Bedarf, den es aktuell wegen der wachsenden Anzahl an Schülern gebe, mit Geräten aus dem Bestand gedeckt werde. Derzeit seien insgesamt rund 73.000 Geräte in Bremen im Umlauf – defekt seien etwa 550.

In Bremerhaven verhält es sich ähnlich. Trotzdem seien auch dort laut Magistrat aber alle Schülerinnen und Schüler ausgestattet. Nur für die ersten Klassen fehlten Geräte. Bei ihnen sei aber auch keine durchgehende Versorgung mit iPads vorgesehen.

Mehr zu Tablets an Schulen:

Autorin

Quelle: buten un binnen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 3. November 2025, 9 Uhr