Wie Werder-Trainerin Kromp nach der Krankheitswelle improvisieren muss
Auf dem Weg der Besserung nach Krankheitswelle der Werder-Frauen
Nach dem Spielausfall am Sonntag bereiten die Bremerinnen sich nun auf das Heimspiel gegen den SC Freiburg vor. Trainerin Friederike "Fritzy" Kromp muss dabei aktuell viel beachten.
So etwas, berichtete Friederike "Fritzy" Kromp am Sonntag, hatte sie zuvor auch noch nie erlebt. Eigentlich sollte sie mit ihrem Team zu Hause gegen die TSG Hoffenheim spielen. Aufgrund der zahlreichen Krankheitsfälle musste die Partie allerdings zwei Stunden vor dem Anpfiff abgesagt werden.
14 Spielerinnen hätten die Bremerinnen für das Spiel gegen Hoffenheim haben müssen. Wie Kromp am Mittwoch berichtete, stand sie am Montag lediglich mit sieben gesunden Akteurinnen auf dem Trainingsplatz. Ein "klassischer Infekt" hatte bei vielen Spielerinnen einen Einsatz unmöglich gemacht. Bis zum Samstagabend, erzählte sie, habe aber auch sie sich nicht vorstellen können, dass das Spiel verlegt werden müsse.
Aktuell helfen Spielerinnen aus der 2. Mannschaft im Training aus
Mittlerweile hat sich die Lage verbessert. Dennoch halfen auch am Mittwoch noch Spielerinnen aus der 2. Mannschaft im Training aus. Aktuell kann nur dosiert gearbeitet werden. Kromp muss sich genau mit der medizinischen Abteilung darüber abstimmen, wer wie belastet werden kann.
Die Meetings mit den Medizinern und den Physiotherapeuten dauern aktuell länger, weil man eigentlich, gefühlt, 20 Spielerinnen einzeln durchgehen muss. Was kann wer wie an Trainingsinhalten absolvieren? Wer muss früher rein? Wer hört früher auf? Wer macht vielleicht ein Indoor-Programm?
Werder-Trainerin Friederike "Fritzy" Kromp
Das Freiburg-Spiel kann zur Chance für die Reservistinnen werden
Das Ziel dabei ist natürlich, dass es keine Rückfälle gibt. Auch neue Infektionen soll es nicht geben. Alles kann aber wohl nicht verhindert werden, denn die Mannschaft teilt sich, wie Kromp berichtet, mit weiteren Jugendmannschaften einen Container und den Kraftraum. "Da lauern überall Gefahren", weiß sie. Deshalb müsse noch mehr darauf geachtet werden, zu lüften, im Kraftraum die Türklinken zu desinfizieren und schlichtweg einfach viel zu schlafen.
Die Krankheitswelle kompliziert für die Trainerin auch die Planung für das kommende Heimspiel am Sonntag um 14 Uhr gegen den SC Freiburg. "Am Wochenende wird es wahrscheinlich so sein, dass auch mal andere Spielerinnen zum Einsatz kommen", sagt sie. "Das ist auch etwas, das man positiv sehen kann."
Quelle: buten un binnen.
Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 21. Oktober 2026, 18:06 Uhr