Bremen investiert 2026 rund 140 Millionen Euro in sozialen Wohnungsbau

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Neue Wohnungen sind im renovierten Bundeswehrhochhaus in Bahnhofsnähe in Bremen entstanden.

Bremen will 140 Millionen Euro in sozialen Wohnungsbau investieren

Im ehemaligen Bundewehrhochhaus leben heute viele Menschen mit geringem Einkommen. Seit 2012 investiert Bremen wieder in sozialen Wohnungsbau. Bild: Radio Bremen | Inès Schumann
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Bremen bekommt mehr als 600 neue Sozialwohnungen. Das Land nimmt damit nach einem Senatsbeschluss so viel Geld in die Hand wie noch nie in einem Jahr.

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Jeder Euro sei ein gut investierter Euro, kommentierte Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) die Entscheidung. Die Menschen hätten einen Anspruch auf bezahlbaren Wohnraum – auch bei steigenden Baukosten und Zinsen.

Bausenatorin Özlem Ünsal (SPD) sprach von einem entscheidenden Ruck auf dem Bremer Wohnungsmarkt. Die Investitionen seien auf einem historisch hohen Niveau. Wohnen sei die soziale Frage der Zeit, sagte Ünsal. Profitieren würden breite Bevölkerungsschichten, die keine Wohnung mehr finden würden – von der Pflege- bis zur Lehrkraft.

Seit 2012 bezuschusst Bremen wieder sozialen Wohnungsbau

Bremen bezuschusst seit 2012 wieder den Bau von günstigen Wohnungen. Allerdings fallen jedes Jahr auch immer wieder Wohnungen aus der Mietpreisbindung heraus, sodass die Gesamtzahl fast kontinuierlich sinkt. Die Quote liegt in Bremen aktuell bei 2,7 Prozent und damit deutlich unter dem Bedarf.

Befürwortet wird das Förderprogramm auch von der Handwerkskammer Bremen. Das Baugewerbe spiele eine zentrale Rolle. Wichtig sei es jetzt für die hiesige Branche, so Kammer-Präses Thomas Kurzke, dass möglichst viele Aufträge an Betriebe in Bremen und Bremerhaven vergeben werden.

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Mieten in Bremen: "Für Normalverdiener nicht mehr leistbar"

Bild: Radio Bremen
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  • Weingärtner Sven
    Sven Weingärtner Redakteur und Autor

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 30. Juni 2026, 18 Uhr