Trauer um ehemaligen Direktor der Bremer Kunsthalle

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Ein Mann schaut in die Kamera.

Trauer um ehemaligen Direktor der Bremer Kunsthalle

Seine beruflichen Stationen führten Wulf Herzogenrath über das Museum Folkwang, die Documenta und die Nationalgalerie Berlin zur Kunsthalle Bremen. Bild: Imago | Reiner Zensen
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Wulf Herzogenrath leitete das Museum viele Jahre und lehrte an der Bremer Hochschule für Künste. Die Kulturbehörde würdigt seine Verdienste als Vermittler.

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Der langjährige Direktor der Bremer Kunsthalle Wulf Herzogenrath ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 82 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit, wie der Senat unter Berufung auf seine Familie mitteilte.

Herzogenrath war Kunsthistoriker, Kurator und Kunstvermittler. Unter seiner Leitung habe sich die Kunsthalle Bremen in der Spitzengruppe der deutschen Museen positioniert, würdigte ihn Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz.

Brachte Toulouse-Lautrec bis Liebermann nach Bremen

Herzogenrath habe die Kunsthalle zudem einem breiten Publikum geöffnet und damit die Kunst für viele Bevölkerungsschichten zugänglich gemacht. So brachten beispielsweise Sonderschauen zu Henri Toulouse-Lautrec und Max Liebermann die Kunsthalle bei einem breiten Publikum auch überregional wieder ins Gespräch.

Herzogenrath war Direktor der Kunsthalle Bremen von 1994 bis 2011 und seit Herbst 1995 Professor an der Hochschule für Künste. Seine beruflichen Stationen führten ihn über das Museum Folkwang, die Documenta und die Nationalgalerie Berlin zur Kunsthalle Bremen.

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Ehemaliger Chef der Bremer Kunsthalle Wulf Herzogenrath verstorben

Bild: Radio Bremen
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Quelle: buten un binnen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Nachrichten, 19. Juni 2026, 18 Uhr