Bovenschulte will in Berlin über Zukunft von Airbus in Bremen sprechen
Bremer Luft- und Raumfahrtunternehmen präsentieren sich in Berlin
Die Internationale Luft- und Raumfahrtmesse startet in Berlin. Bremens Bürgermeister und Wirtschaftssenatorin Vogt wollen dort über den Luft- und Raumfahrtstandort Bremen sprechen.
Eröffnet wird die Messe von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU). Bis zum Sonntag sind auf der Messe rund 750 Aussteller vertreten. Auch viele Unternehmen aus dem Nordwesten sind dabei.
So lädt beispielsweise das Luft-, Raumfahrt- und Rüstungsunternehmen Airbus Politiker zum Dialog ein. Treffen sind unter anderem (am Donnerstag) mit Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) und Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) geplant. Dabei soll es unter anderem bei einem Treffen Treffen mit dem neuen Airbus-CEO Lars Wagner um die weitere Entwicklung des Airbus-Standorts Bremen gehen, heißt es vom Senat.
Die Gespräche drehen sich demnach unter anderem um zukünftige Flugzeugmodelle und darum, wo sie gebaut werden sollen. Airbus hat neben Bremen auch Standorte in Hamburg, Niedersachsen und Bayern. Bovenschulte und Vogt treffen sich außerdem mit Vertretern anderer Unternehmen wie Rheinmetall und ArianeGroup.
Rund 100.000 Besucher erwartet
"Die starke bremische Präsenz auf der ILA unterstreicht einmal mehr: Bremen ist nicht nur ein traditionsreicher Luft- und Raumfahrtstandort, sondern auch die Space-City Nummer 1 in Deutschland, wenn nicht sogar in Europa", sagte Bovenschulte vor der Messe. Laut Senat zählt Bremen mit mehr als 140 Unternehmen, rund 20 Instituten und etwa 12.000 Beschäftigten zu den wichtigsten Luft- und Raumfahrtstandorten in Europa.
Gespräche wird es auch über die Zukunft der Raumfahrt geben. Bremen will seine Rolle dort weiter stärken, so ein Ziel des Bremer Senats. Die ILA findet alle zwei Jahre in Berlin statt. Die Messebetreiber erwarten rund 100.000 Besucherinnen und Besucher.
Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau, 10. Juni 2026, 7 Uhr