Uni Bremen und Uni Oldenburg verpassen Exzellenz-Titel

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Enttäuschung in Bremen: Uni erhält keinen Exzellenz-Titel

Bewerbung gescheitert: Bremen darf sich künftig nicht "Exzellenzuniversität" nennen. Bild: Universität Bremen
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Die Unis in Bremen und Oldenburg sind mit ihrer gemeinsamen Bewerbung als Verbund "Northwest Alliance" gescheitert. Der Titel "Exzellenzuniversität" geht an fünf andere Standorte.

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Das haben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs (SPD) als stellvertretender Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) am Freitagnachmittag in Bonn bekannt gegeben.

Für Einzeluniversitäten bedeutet der Titel bis zu 15 Millionen Euro Förderung jährlich, für Verbünde bis zu 28 Millionen Euro. Für Bremen und Oldenburg ging es um Fördergelder von fast 150 Millionen Euro für die kommenden sieben Jahre. Die Universität Bremen war bereits von 2012 bis 2019 Exzellenzuniversität und wollte den Titel zurückerlangen.

Bremen und Oldenburg wollen weiter zusammenarbeiten

"Natürlich hätten wir uns den Exzellenzstatus für Bremen gewünscht", sagt Henrike Müller, Bremer Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft (Grüne). Dennoch zeigten die Universitäten Bremen und Oldenburg, dass wissenschaftliche Stärke und internationale Wettbewerbsfähigkeit in der Region vorhanden seien. "Die Zusammenarbeit mit Oldenburg ist zugleich auf eine verlässliche Grundlage gestellt, die auch über den Exzellenzwettbewerb hinaus bestehen bleibt", sagt Müller.

"Diese Entscheidung ist zweifellos eine Enttäuschung, aber es ist kein Grund zu zweifeln", sagte die wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Janina Strelow, unmittelbar nach der Bekanntgabe. Die Bewerbung um den Titel als Exzellenzuniversität habe den gesamten Hochschulstandort dennoch enorm vorangebracht.

Neu in die Förderung aufgenommen werden die Universitäten Freiburg, Jena und Köln. Hinzu kommen zwei Verbünde: die Ruhr-Universität Bochum mit der TU Dortmund sowie die Rhein-Main-Universitäten in Darmstadt, Frankfurt am Main und Mainz.

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Quelle: buten un binnen.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 2. Oktober 2026, 19:30 Uhr