Polizei plant Kameras auf Breminale, Freimarkt und Weihnachtsmarkt

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Zuschauer laufen am Eröffnungsabend über das Gelände der Breminale am Osterdeich.

Land Bremen will mehr Großveranstaltungen mit Kameras überwachen

Die Innenbehörde unterstützt den Beschluss der Polizei, der mehr Videoüberwachung fordert – unter anderem auf der Breminale. (Symbolbild) Bild: dpa | Sina Schuldt
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Dieses Jahr sollen mehr Feste in Bremen und Bremerhaven überwacht werden. Die Innenbehörde stellt sich hinter den Plan der Polizei, die so für mehr Sicherheit sorgen will.

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Der Fachausschuss der Bremischen Bürgerschaft berät am Donnerstag über einen entsprechenden Beschluss der Polizei, der von der Innenbehörde unterstützt wird.

Neben der Osterwiese soll es in Bremen auch auf der Breminale, dem Freimarkt und dem Weihnachtsmarkt sowie in Bremerhaven bei den Maritimen Tagen erneut eine Videoüberwachung geben. Zusätzlich werden in diesem Jahr bei drei weiteren Bremer Veranstaltungen Kameras aufgestellt: beim Fest zum Tag der deutschen Einheit, beim Internationalen Festival Maritim und beim Vegesacker Markt.

Außerdem kommt der Videoanhänger erneut an Silvester zum Einsatz. Damit sollen Hotspots wie zum Beispiel ein Bereich rund um die Grohner Düne in Bremen-Vegesack besser überwacht werden. Wie bisher werden nur Bilder aufgezeichnet, kein Ton. Alle Aufnahmen werden zeitnah gelöscht.

Überwachung soll für mehr Sicherheit sorgen

In der Beschlussvorlage für die Innendeputation heißt es: "Großveranstaltungen unterliegen weiterhin einer anhaltend hohen abstrakten Gefährdungslage im Hinblick auf mögliche terroristische Anschläge."

Zudem gebe seien solche Veranstaltungen Ziel von sogenannter "Alltagskriminalität". Eine Videoüberwachung soll demnach die ohnehin schon erhöhten Sicherheitsmaßnahmen "sinnvoll erweitern und zur weiteren Erhöhung der Sicherheit" beitragen.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 11. Juni 2026, 6:30 Uhr