Klimaaktivisten lassen in Oldenburg Luft aus Reifen von 50 Autos
Klimaaktivisten lassen in Oldenburg Luft aus Reifen von 50 Autos
Die Aktivisten haben in der Nacht zu Freitag die Autos zudem mit Flugblättern beklebt. In Bremen hatten Aktivisten bereits im Mai Luft aus den Reifen von SUVs gelassen.
Bei dem Fall in Oldenburg standen die Autos Angaben der Polizei zufolge auf dem Gelände von vier Autohäusern im Stadtteil Etzhorn. Drei Aktivisten konnten die Beamten noch in der Nacht stellen. Sie seien dem sogenannten Widerstandskollektiv zuzurechnen.
Auf den Flugblättern werden unter anderem Geländewagen als klimaschädlich kritisiert. Schon am späten Donnerstagnachmittag hatten sechs Aktivisten bei einem Autohaus in Stadtteil Eversten die Schaufensterfront mit Farbe besprüht und ebenfalls bei einigen Autos die Luft aus den Reifen gelassen. Laut Polizei wird geprüft, ob Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet werden.
Gruppe schon in Bremen aktiv
Das sogenannte Widerstands-Kollektiv ist aus der "Letzten Generation" hervorgegangen, die sich Ende 2024 aufgelöst hat.
In Bremen war die Gruppe bereits im Mai aktiv. Damals hatten sie laut Polizei 30 bis 40 Autos in Bremen-Schwachhausen beschädigt. Demnach zerstachen die Täter die Reifen der Autos oder ließen Luft ab und besprühten die Fahrzeuge mit roter Farbe.
Quelle: buten un binnen.
Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 22. August 2025, 9 Uhr