Bremer findet 1.800 Jahre altes römisches Schwert in der Neustadt
Bremer findet römisches Schwert, das 1800 Jahren unter der Erde war
Bei Bauarbeiten für das geplante Kornquartier hat ein Mitarbeiter der Kampfmittelbergung ein römisches Einhandschwert gefunden. Ab Ende September ist es im Roland-Center zu sehen.
Eigentlich hatte der Kampfmittelräumdienst nur nach Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht. In knapp 3,50 Meter Tiefe stieß Lukas Fokken von der Kampfmittelbergung dann aber auf die Klinge eines römischen Langschwertes.
Bei der Waffe handelt es sich um eine sogenannte Spatha. Die mit Griffangel 90 Zentimeter lange Eisenklinge steckte senkrecht in den Ablagerungen eines ehemaligen Gewässers.
Schwert gehörte einem sächsischen Söldner
Laut Bremens Landesarchäologen Dieter Bischop soll es einem sächsischen Söldner gehört haben, der für die Römer in den Krieg gezogen ist. Der hat es wohl bewusst senkrecht in das Gewässer gesteckt, um zu zeigen, wie reich er war, sagt Bischop.
Das Schwert darf den Experten zufolge nicht zu lange an die Luft. Denn wenn es austrocknet, könnte es in Tausende Einzelteile zerbrechen. Es soll nun von der Landesarchäologie Bremen aufgearbeitet und anschließend ab dem 30. September im Roland-Center ausgestellt werden.
Quelle: buten un binnen.
Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, 15. September 2026, 14:20 Uhr