Pinguins trotzen Top-Team im Champions-League-Hinspiel ein 2:3 ab
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Das Eishockey-Team aus Bremerhaven ging als klarer Außenseiter ins Achtelfinale gegen Ilves Tampere – doch die Pinguins erkämpften sich eine starke Ausgangslage.
Am Ende war die Eisarena Bremerhaven noch einmal wie eine Wand da, lautstark und so kämpferisch wie ihre Mannschaft auf dem Eis. Mit 2:3 lagen ihre Fischtown Pinguins zurück, doch die spielten in diesen letzten drei Minuten in Überzahl und drängten mit aller Macht auf den Ausgleich. Ilves Tampere war der starke Gegner im Achtelfinal-Hinspiel der Champions Hockey League (CHL), doch der war in Bremerhaven mächtig ins Schwitzen gekommen. Knapp brachten die Finnen die 3:2-Führung über die Zeit.
Die Bremerhavener waren als Außenseiter in diese Partie gegangen, denn die Finnen hatten die Gruppenphase der CHL eindrucksvoll dominiert: sechs Siege in sechs Spielen und dabei nur sieben Gegentore kassiert. Die Pinguins hatten mit drei Siegen und drei Niederlagen eine eher durchwachsene Bilanz und waren nur mit viel Glück als Letzte ins Achtelfinale gerutscht.
Wejse bringt Pinguins in Führung
Umso größer dürfte wohl die Überraschung bei Ilves Tampere gewesen sein, dass ihnen die Bremerhavener ebenbürtig begegneten. Zwar gingen die Finnen in der achten Minute durch Arttu Pelli in Führung, doch Alexander Friesen glich nur drei Minuten später unter dem tosenden Jubel der 3.000 Fans zum 1:1 aus.
Eigentlich hatte Ilves Tampere die höhere Spielkontrolle und nach einer halben Stunde Spielzeit schon 24 Torschüsse, während es die Pinguins nur auf zehn brachten – trotzdem saß der Schuss von Christian Wejse in der 32. Minute zur 2:1-Führung. Die Eisarena stand Kopf.
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Roßmy muss vorzeitig vom Eis
Doch kurz vor Ende des zweiten Drittels leistete Bennet Roßmy, der Shootingstar der Bremerhavener, seinem Team einen Bärendienst. Weil er seinen finnischen Gegenspieler mit Wucht in die Bande beförderte, erhielt Roßmy eine Strafe von fünf Minuten plus Spieldauer und musste für diesen Abend vom Eis.
Ilves Tampere nutzte das Überzahlspiel nur zwei Minuten später eiskalt und glich durch Matic Török in der 39. Minute zum 2:2 aus. Auch die ersten drei Minuten des Schlussdrittels mussten die Bremerhavener noch in Unterzahl bestreiten und fingen sich prompt in der 42. Minute das 2:3 durch Erik Borg. An Einsatzwillen mangelte es den Pinguins nicht, sie warfen alles in diese letzten 20 Minuten rein und kämpften um den Ausgleich.
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Viertelfinaleinzug noch möglich
Anders als normalerweise im Eishockey, hätte es in diesem Champions-League-Spiel keine Verlängerung bei einem Unentschieden gegeben. Doch obwohl die Bremerhavener die letzten drei Minuten des Abends in Überzahl spielten, wollte der 3:3-Ausgleich nicht mehr gelingen.
Am Ende zeigten 48 Torschüsse der Finnen gegenüber den 20 der Bremerhavener ein klares Bild des Kräfteverhältnisses – umso mehr Hoffnung können sich die Pinguins auch im Rückspiel am 19. November um 16:30 Uhr machen, dass der Einzug ins Viertelfinale immer noch möglich ist.
Achtelfinals der Champions Hockey League:
| Heim | Gast | Hinspiel | Rückspiel |
|---|---|---|---|
| Fischtown Pinguins Bremerhaven | Ilves Tampere (Finnland) | 2:3 | 19. November, 16:30 Uhr |
| Lulea Hockey (Schweden) | Kometa Brünn (Tschechien) | 6:1 | 18. November, 18 Uhr |
| Brynäs IF (Schweden) | SC Bern (Schweiz) | 1:2 | 18. November, 19:45 Uhr |
| ZSC Lions Zürich (Schweiz) | KalPa Kuopio (Finnland) | 4:4 | 19. November, 17:30 Uhr |
| Grenoble (Frankreich) | Frölunda HC Göteburg (Schweden) | 1:3 | 18. November, 19 Uhr |
| Storhamar Hockey (Norwegen) | Rauman Lukko (Finnland) | 12. November, 18:30 Uhr | 18. November, 17:30 Uhr |
| ERC Ingolstadt | RB Salzburg (Österreich) | 12. November, 19:30 Uhr | 19. November, 19:15 Uhr |
| EV Zug (Schweiz) | Sparta Prag (Tschechien) | 12. November, 19:45 Uhr | 18. November, 18 Uhr |
Pinguins trainieren vor wichtigem Eishockey-Spiel in Bremen
Quelle: buten un binnen.
Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 11. November 2025, 18:06 Uhr