Urbas zum Pinguins-Abschied: "Diese Jahre haben mir alles bedeutet"
Urbas zum Pinguins-Abschied: "Diese Jahre haben mir alles bedeutet"
Bei der Saisonabschlussfeier der Bremerhavener sagte Jan Urbas mit warmen Worten Tschüss zu den Pinguins-Fans. Für Alfred Prey geht der Slowene als "lebende Legende".
Zum Abschied gab es tosenden Applaus: Am Freitag hatten die Bremerhavener vermeldet, dass neben Justin Büsing, Fabian Herrmann und Ersatztorwart Julius Hudacek mit Jan Urbas, Ross Mauermann und Ziga Jeglic auch drei Klublegenden die Pinguins verlassen werden. Am Samstag auf der Saisonabschlussfeier wurden sie allesamt noch einmal von den Fans für ihre Verdienste gefeiert.
Besonders emotional wurde erwartungsgemäß der Abschied von Kapitän Urbas, der in den vergangenen neun Jahren das Bremerhavener Trikot getragen hat und in dieser Zeit in 446 Partien 196 Treffer erzielte. Er hat sich dafür entschieden, Bremerhaven zu verlassen.
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Prey: Urbas geht als "lebende Legende"
Alfred Prey, der ehemalige Teammanager der Pinguins, bezeichnete Urbas auf der Bühne als "Lichtgestalt auf dem Eis", "lebende Legende" und "unangefochtenen Chef in der Kabine". Worte, die sichtlich auch Urbas' Ehefrau und seine beiden Kinder berührten.
Jan, du verlässt vielleicht das Eis. Aber du wirst immer einen Platz im Herzen der Bremerhavener Fans haben.
Alfred Prey
Abschied ist auch für Urbas' Familie emotional
Urbas hatte sich seine Worte vorher wohlüberlegt und auf einem Zettel aufgeschrieben. Da sei er, wie er sagte, ein wenig "alte Schule". Der 37-jährige Slowene bedankte sich bei den Pinguins-Fans für die Unterstützung in "neun unglaublichen Jahren".
Danke für eure Leidenschaft und eure Energie. Ihr seid die Besten. Diese Jahre haben mir alles bedeutet. Fischtown wird für immer ein Teil von mir sein.
Jan Urbas
Urbas möchte gerne in Slowenien weiterspielen
Im Gespräch mit buten un binnen betonte Urbas, dass es in den Jahren bei den Pinguins "viele Ups and Downs" gab, aber die Mannschaft immer zusammengehalten habe. Er sei froh darüber, so lange für ein Team gespielt zu haben.
Die Entscheidung für das Ende seiner Zeit in Bremerhaven sei ihm schwergefallen, aber ab sofort möchte er mehr Zeit für seine Familie haben. Zunächst steht ein gemeinsamer Urlaub an. Wie es danach weitergeht, wisse er noch nicht. Gerne möchte er jedoch in Slowenien weiterhin Eishockey spielen.
Quelle: buten un binnen.
Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Sendezeit, 11. April 2026, 13:45 Uhr