Fritz bekommt Werner von der Werder-Gehaltsliste: "Win-Win-Situation"
Von Werder zu RB Leipzig: Werner offiziell neuer Cheftrainer
Ole Werner darf mit RB Leipzig einen ambitionierten Klub trainieren und Werder kassiert eine Ablöse. Werders Sportchef erklärt, warum der Deal zur Hängepartie wurde.
Werders Geschäftsführer Clemens Fritz ist erleichtert, dass der Deal endlich über die Bühne gegangen ist. "Im Endeffekt ist es so, dass man von einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten sprechen kann", sagt er bei buten un binnen und wünscht Werner in Leipzig einen guten Start.
"Alle Parteien sind froh darüber, dass wir eine vernünftige Lösung gefunden haben", meint Fritz. Die Verzögerung bei der Finalisierung des Transfers erklärt er mit der Vielzahl an Beteiligten, die an dem Wechsel mitgewirkt haben.
So mussten nicht nur Werder, Leipzig und Werner die Verträge absegnen, sondern auch Werners Trainerteam, bestehend aus Patrick Kohlmann und Tom Cichon, sowie mehrere Berater. "Das kann dann auch mal ein, zwei Tage länger dauern, gerade in der Urlaubszeit", erläutert Fritz.
Werder kassiert Ablöse für Ole Werner
Dank des Wechsels kann Werder nun Richtung Zukunft blicken. "Wir haben jetzt Klarheit und können unseren Fokus jetzt auf das Wesentliche legen", sagt Fritz und meint damit auch die Kaderplanung für die kommende Saison.
Er betont: "Natürlich hilft es uns, eine Ablösesumme bekommen zu haben und auch Gehalt einzusparen." Über die exakte Höhe der Ablöse spricht er zwar nicht, allerdings soll der Sockelbetrag bei 1,5 Millionen Euro liegen. Im Erfolgsfall könnten wohl Boni hinzukommen.
Klar ist, dass Werder das eingenommene und eingesparte Geld nicht blind investieren wird. "Es ist nicht so, dass wir sagen, wir hauen die Kohle jetzt raus." Die Vereinsführung wird stattdessen gut abwägen, was finanziell möglich ist, "ohne extrem ins Risiko zu gehen."
"Win-Win-Situation": Clemens Fritz zum Werner-Wechsel nach Leipzig
Quelle: buten un binnen.
Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 24. Juni 2025, 18:06