Werder Bremen schließt Geschäftsjahr mit 7-Millionen-Minus ab

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Klaus Filbry auf der Mitgliederversammlung von Werder.
Werder-Geschäftsführer Finanzen, Klaus Filbry, musste auf der Mitgliederversammlung ein Millionen-Minus verkünden.

Werder Bremen schließt Geschäftsjahr mit 7-Millionen-Minus ab

Werder-Geschäftsführer Finanzen, Klaus Filbry, musste auf der Mitgliederversammlung ein Millionen-Minus verkünden. Bild: Nordphoto/Gumzmedia
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Bei der Mitgliederversammlung verkündete Klaus Filbry die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres. Demnach verzeichneten die Bremer einen Verlust in Höhe von 7,4 Millionen Euro.

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Die Mitgliederversammlung von Werder Bremen in der Energieleitzentrale in der Bremer Überseestadt begann am Sonntag mit einem Stimmungsdämpfer. Finanz-Geschäftsführer Klaus Filbry erklärte, dass der Verein das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Minus in Höhe von 7,4 Millionen Euro abgeschlossen hat.

Filbry begründete den Fehlbetrag damit, dass man "punktuell ein kalkulierbares wirtschaftliches Risiko" eingegangen sei, "um darüber die Wahrscheinlichkeit auf sportlichen Erfolg zu erhöhen". Das Eigenkapital, das im Jahr zuvor durch den Einstieg des regionalen Investorenbündnisses 22 Millionen Euro betrug, reduziert sich so auf 14,9 Millionen Euro.

Zu geringe Transfererlöse

Der Verein erklärte den Verlust vor allem durch deutlich gesunkene Transfereinnahmen (minus 17,9 Millionen Euro). "Nachdem im Vorjahr insbesondere der Transfer von Niclas Füllkrug zu Borussia Dortmund für die hohen Transfererlöse verantwortlich war, wurden im Berichtsjahr deutlich geringere Erlöse erzielt", so Filbry. Werder war es nicht mehr gelungen, während des Sommers Spieler lukrativ zu verkaufen und war so gezwungen, etliche neue Spieler nur als Ausleihe nach Bremen zu holen.

Das Bundesliga-Team unter dem damaligen Trainer Ole Werner verpasste als Tabellenachter zudem das lukrative internationale Geschäft und musste dennoch Prämien an die Spieler für die Platzierung zahlen. Auch das minderte die Bilanz.

Werder Bremen verzeichnete bei den Erlösen der medialen Verwertungsrechte, wie den Fernsehgeldern, zwar ein leichtes Plus. Doch der Verein litt dabei noch unter der sogenannten Fünfjahres-Wertung, die die sportlichen schwachen Jahre mit Abstieg und Zweiter Liga einschließt und die Summen mindert. Im nächsten Geschäftsjahr fallen diese Jahre dann raus.

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Werder Bremen schließt Geschäftsjahr mit 7-Millionen-Minus ab

Bild: Radio Bremen
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Dieses Thema im Programm: buten un binnen mit Sportblitz, 16. November 2025, 19:30 Uhr