Airport, Geno, Messe: Bremer Krisenbetriebe stehen Rede und Antwort
Airport, Geno, Messe: Bremer Krisenbetriebe stehen Rede und Antwort
Der Haushalts- und Finanzausschuss der Bürgerschaft berät über den Nachtragshaushalt für 2026 und 2027. Geladen sind auch Vertreter von öffentlichen Betrieben mit Finanzsorgen.
"Aktuell schaue ich sehr sorgenvoll auf die Jahre ab 2028", sagte Finanzsenator Björn Fecker (Grüne) in seinem Eingangsstatement zum Nachtragshaushalt für 2026 und 2027 – vor allem mit Blick auf die aktuelle Steuerschätzung. Danach soll es um die Lage des Flughafens gehen. Geschäftsführer Marc Cezanne wird dem Ausschuss einen Bericht vorlegen und Fragen der Mitglieder beantworten.
Dem Airport droht die Insolvenz. Zudem streicht Ryanair ab April kommenden Jahres alle Flüge ab Bremen. Die zuständige GmbH hat deswegen bereits einen Sanierungsexperten eingestellt.
Anschließend muss sich Messe-Chef Hans Peter Schneider zur aktuellen Lage der zuständigen Gesellschaft äußern. Sie muss den Abgang der Space Tech Expo kompensieren, die zuletzt größte Ausstellung im Bremer Messekalender war.
Die Lage des Klinikverbunds Gesundheit Nord (Geno) kommt vermutlich erst am Nachmittag zur Sprache. Dann soll Geno-Chefin Dorothea Dreizehnter Rede und Antwort stehen. Dem Klinikverbund droht die Insolvenz, allein in diesem Jahr fehlen 20 Millionen Euro.
Die Koalitionsspitzen von SPD, Grünen und Linken haben am vergangenen Wochenende Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD), Finanzsenator Björn Fecker (Grüne) und Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) aufgefordert, Vorschläge für eine Sanierung der Geno vorzulegen.
Wie geht es weiter mit dem Klinikum Bremen-Ost?
Quelle: buten un binnen.
Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 27. Oktober 2026, 6 Uhr