Wie die Bremer Geno sanieren? Opposition soll mitreden können

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Das Klinikum Bremen-Ost.

Wie die Bremer Geno sanieren? Opposition soll mitreden können

Auch Bremer Klinikum Ost könnte sich einiges ändern: Ein Schreiben an die Mitarbeiter kündigt an, dass dort bald nur noch psychische Erkrankungen behandelt werden sollen. Bild: dpa | Sina Schuldt
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Die Bremer Regierungsfraktionen SPD, Grüne und Linke wollen die Opposition beim Sanierungsprozess einbinden. Dem Klinikverbund droht die Insolvenz, 500 Stellen stehen auf der Kippe.

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Das Angebot an die Opposition, sich am Sanierungsprozess des stadteigenen Klinikverbundes Gesundheit Nord zu beteiligen, soll eine politisch breite Unterstützung sichern. Die Regierungsfraktionen hatten sich am Samstagvormittag zu einer Krisensitzung getroffen.

Klar ist für SPD, Grüne und Linke: Eine Insolvenz der Geno – und damit der vier städtischen Krankenhäuser Mitte, Nord, Ost und Links der Weser – soll unter allen Umständen verhindert werden. Ein wirtschaftlicher Betrieb sei mit Blick auf immer teurere Medizinprodukte bei gleichzeitig immer weniger Patienten aber derzeit nicht zu gewährleisten.

Geno hat ein millionenschweres Minus

Der Gesundheit Nord fehlen allein in diesem Jahr etwa 20 Millionen Euro. Die Geschäftsführung hatte vorgeschlagen, 500 Vollzeitstellen in den Kliniken abzubauen. Bürgermeister Andreas Bovenschulte, Finanzsenator Björn Fecker und Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard sollen nach dem Willen der drei Regierungsfraktionen nun Vorschläge unterbreiten, wie die geplante Sanierung aussehen soll und bezahlt werden kann.

Als Reaktion auf die Vorschläge der Geschäftsführung hatten sich am Samstagnachmittag rund 100 Menschen vor dem Klinikum Bremen-Ost versammelt, um gegen die Pläne zu demonstrieren. Am Dienstag wird sich dann der Senat mit den Umstrukturierungsvorschlägen beschäftigen.

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Harte Einschnitte bei der Geno: 500 Stellen müssen abgebaut werden

Bild: Radio Bremen
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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 24. Oktober 2026, 16 Uhr