Steigen Krabbenbrötchen-Preise wegen schlechter Nordsee-Fangsaison?
Nach einer besonders guten Vorsaison erleben deutsche Krabbenfischer nun enttäuschende Fänge. So schätzen Experten ein, ob Krabbenbrötchen teurer werden.
Nach den Rekordfängen im vergangenen Jahr läuft die Saison für die deutschen Krabbenfischer in der Nordsee eher schlecht. Laut einem Experten der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Oldenburg liegen die Fänge rund 25 Prozent niedriger als im vergangenen Jahr. Besonders schlecht sehe es im Norden des Landes aus. Im Bereich von Elbe, Weser und Jade seien die Fänge schwach. Eine eindeutige Erklärung dafür gebe es nicht. Sicher spiele aber der Wittling eine Rolle. Der Fisch frisst Krabben. Im Bereich der Ems gebe es dieses Jahr aber ganz gute Fänge.
Die Preise für Kunden werden nach Einschätzung des Experten nicht deutlich steigen. Zwar waren sie im Frühjahr noch niedriger, allerdings nur im Großhandel. Bei Verbrauchern sei das kaum angekommen. Viele Händler verlangen aktuell rund fünf Euro pro 100 Gramm Krabbenfleisch. Die begehrten Krebstiere würden in nächster Zeit wohl etwas mehr kosten, eine extreme Preissteigerung erwartet der Experte nicht. Kunden würden dies vielleicht gar nicht groß wahrnehmen.
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Quellen: buten un binnen und dpa.
Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 23. Oktober 2026, 15 Uhr