3 Jahre Krieg: Bremen und Bremerhaven zeigen Solidarität mit Ukraine
Demo zum dritten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine
Auf dem Bremer Marktplatz haben am frühen Abend etwa 300 Menschen für Frieden in der Ukraine demonstriert. In Bremerhaven waren 100 Menschen vor der Großen Kirche zusammengekommen.
Heute jährt sich der Angriff Russlands auf die Ukraine zum dritten Mal. In Bremen und Bremerhaven fanden verschiedene Veranstaltungen statt, die ein Zeichen gegen Krieg und für Frieden in der Ukraine setzen sollten.
1 Demo und Aufzug in Bremerhaven

In Bremerhaven waren um 17 Uhr rund 100 Menschen zu einer Demo vor der Großen Kirche zusammengekommen. Von dort waren sie bis zum Waldemar-Becké-Platz gezogen. Angemeldet waren nach Angaben des Magistrats rund 200 Personen. Der Veranstalter engagiert sich dem Magistrat zufolge in der Ukraine-Hilfe in der Seestadt.
2 Kundgebung auf dem Bremer Marktplatz
Das Netzwerk "Solidarität mit der Ukraine" hatte zu einer Kundgebung mit anschließender Demonstration auf dem Bremer Marktplatz aufgerufen. Die Aktion stand unter dem Motto "Frieden und Freiheit für die Ukraine". Beginn der Demo war um 17 Uhr. Laut Polizei hatten etwa 300 Menschen teilgenommen. Angemeldet waren 1.000 Personen.
Redebeiträge waren den Veranstaltern zufolge von Vertretern der ukrainischen Community in Bremen, die Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft Antje Grotheer (SPD), Vertreter der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) sowie der Gewerkschaft DGB geplant.
Wir wollen der Opfer und des Leids der Menschen in der Ukraine gedenken und unsere fortdauernde Solidarität in schwerer Zeit bekunden, für Frieden und Freiheit eintreten.
Netzwerk "Solidarität mit der Ukraine" im Veranstaltungsaufruf
3 Friedensandacht im Bremer St. Petri-Dom
Im Anschluss an die Kundgebung hatte im St. Petri-Dom ab 19 Uhr eine ukrainisch-deutsche Friedensandacht stattgefunden. Darin habe der Kriegsopfer gedacht und für den Frieden gebetet werden sollen, hieß es von der BEK. Der ukrainische Frauenchor "Gloria" hatte die Andacht begleitet, sie wurde auf Ukrainisch und Deutsch gehalten.
Wie die Menschen in Bremens Partnerstadt Odessa den Krieg verarbeiten
Quelle: buten un binnen.
Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 24. Februar 2025, 6 Uhr