Bremerhavener Profiboxer steigt ein letztes Mal in den Ring

Kickboxer Pascal Schroth tritt seinen Gegner Thiago Teixeira.
Steht Pascal Schroth (l.) im Ring, fliegen Fäuste und Beine. Hier bei einem Kampf gegen Thiago Teixeira 2022. Bild: Imago | Stefan Bösl

2018 erlitt Pascal Schroth im Kampf einen Halswirbelbruch. Trotzdem setzte der Kick- und Thaiboxer die Karriere fort, holte mehrfach den Weltmeistertitel.

Der aus Bremerhaven stammende Pascal Schroth steigt am Samstagabend das letzte Mal als Profiboxer in den Ring. In München trifft der 31-Jährige vor über 7.000 Zuschauern auf den Karl Proderutti aus Österreich. Für Schroth ist es der 80 Profikampf, seine zehnte WM-Titelverteidigung.

Schroth holte den Weltmeistertitel im Halbmittelgewicht und auch im Mittelgewicht. Nun soll gegen Proderutti der Titel im Weltergewicht (bis 67 Kilogramm Körpergewicht) her.

Schroth verließ Deutschland für seinen Traum

In Deutschland lebt Schroth schon seit über zehn Jahren nicht mehr. Für seinen Traum, Profiboxer zu werden, zog er nach Thailand. Dort besitzt er mittlerweile ein Trainingszentrum, beschäftigt 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Nach seinem letzten Tanz im Ring geht es für ihn zurück nach Südostasien. Seine Ehefrau erwartet in Kürze das dritte gemeinsame Kind.

Thaiboxer Pascal Schroth: "Bremerhaven hat mich sehr geprägt"

Bild: Radio Bremen

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Quelle: buten un binnen.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen mit Sportblitz, 4. April 2025, 19:30 Uhr