Weniger Projekte, gleiches Ziel: Bremen bekommt neuen Klimaschutzplan
Neuer Aktionsplan bündelt Maßnahmen zum Erreichen der Bremer Klimaziele
Der Bremer Senat hat einen aktualisierten Klimaschutzplan für das Land beschlossen. Er umfasst insgesamt fast 250 Projekte – deutlich weniger als der alte.
Ziel ist es nach wie vor, dass Bremen und Bremerhaven bis 2038 klimaneutral werden. Dabei umfasst der neue Klimaschutzplan deutlich weniger Punkte als der bisherige, der mehr als 500 Projekte enthielt. Erreicht wurde das durch das Streichen und Zusammenführen diverser Projekte.
Im Fokus stehen unter anderem eine klimafreundliche Mobilität, beispielsweise durch den Ausbau der Radwege und der Angebote für E-Fahrzeuge. Dazu kommen eine klimafreundliche Sanierung öffentlicher Gebäude sowie die sogenannte Wärmewende. Dabei geht es darum, dass immer mehr Gebäude mit Fernwärme oder Strom geheizt werden und nicht mehr mit Öl oder Gas.
Auch die Wirtschaft soll immer mehr auf erneuerbare Energien umsteigen. Welche Folgen der abgesagte Umbau des Bremer Stahlwerks für die Bremer Klimabilanz hat, ist noch unklar – das Stahlwerk ist immerhin für rund die Hälfte der CO2-Emissionen im Land Bremen verantwortlich. Nach Angaben der Umweltbehörde müssen etliche Projekte aus dem Aktionsplan deswegen überarbeitet werden, um die Klimaneutralität wie geplant bis 2038 zu erreichen.
Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau, 1. Juli 2025, 16 Uhr