Klimafreundliche Wärme: Bremen plant 300 Kilometer neue Heizleitungen

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Ein Boot in der Weser und im Hintergrund das Swb Gebäude.

Bremer Senat beschließt kommunalen Wärmeplan

Bremens Fernwärme wird unter anderem im Blockheizkraftwerk (BHKW) in Hastedt erzeugt. Bild: Radio Bremen
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Das steht im kommunalen Wärmeplan, den der Senat beschlossen hat. In den Ausbau von Wärmenetzen, Fern- und Nahwärme will Bremen rund 900 Millionen Euro investieren.

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Mit dem am Dienstag verabschiedeten Plan will der Senat die Wärmeversorgung in Bremen klimafreundlicher und zukunftssicherer gestalten – unter anderem mit besseren Rahmenbedingungen für den Ausbau von Technologien wie der Wärmepumpe.

Eine Wärmepumpe ist an dem Dach einer Garage angebracht.
Bremens kommunaler Wärmeplan gibt vor, ob Fernwärme oder eine Wärmepumpe (wie hier im Bild zu sehen) zum Heizen eine Option sind. Bild: dpa | Robert Poorten

Der Plan zeigt unter anderem, welche Stadtgebiete sich etwa für Fernwärme eignen und wo sich hingegen eine dezentrale Wärmeversorgung, etwa mit Wärmepumpen, anbietet. Außerdem weist er Gebiete aus, die in den nächsten zwei Jahren noch untersucht werden. So sollen sich Bremer Einwohnerinnen und Einwohner, etwa Hausbesitzer, orientieren können, wie sie ihr Haus künftig heizen.

Zentral für die Umsetzung des Plans ist der Ausbau der Wärmenetze. Fern- und Nahwärme könnten laut Senat gut ein Drittel des zukünftigen Bedarfs in Bremen erfüllen. Dafür seien aber Investitionen von rund 900 Millionen Euro und der Ausbau von fast 300 Kilometern Netz notwendig. Der Wärmeplan wird im nächsten Schritt in der Stadtbürgerschaft beraten und danach veröffentlicht.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 7. April 2026, 19 Uhr