Mehr Bremer Klimaschutz: Bundes-Millionen gehen an städtische Betriebe
Wie Bremen mit Millionen des Bundes den Klimaschutz verbessern will
Der Senat verteilt 12 Millionen Euro aus dem Investitionssofortprogramm des Bundes an städtische Betriebe. Allein die Umweltbetriebe erhalten sieben Millionen Euro.
Die städtischen Betriebe in Bremen sollen mit dem Geld energieeffizienter werden. Das hat der Senat beschlossen. Dafür gehen allein sieben Millionen Euro an die Umweltbetriebe Bremen. Die drei Standorte in Horn-Lehe, Huckelriede und Osterholz werden saniert. Dabei geht es nicht nur um die Steigerung der Energieeffizienz, sondern auch um eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
An andere Betriebe, die der Stadt Bremen gehören oder an denen sie beteiligt ist, sollen die restlichen fünf Millionen Euro gehen, etwa an das Theater Bremen oder den Flughafen. Umweltsenatorin Henrike Müller (Grüne) versteht die Summe als Anschub.
Die 5 Millionen reichen natürlich nicht, um alle unsere Beteiligungen klimaneutral aufzustellen. Aber sie sind ein Anreiz für diejenigen Projekte, die sozusagen in der Schublade liegen, bei den Unternehmen, die diese auch angehen sollen.
Henrike Müller (Grüne), Umweltsenatorin
Das Geld sei ein Anreiz für die Betriebe, jetzt mit Sanierungen zu starten und nicht erst in zwei oder drei Jahren, so Müller. Beispiele wären der Bau von Photovoltaik-Anlagen oder Investitionen in eine klimaneutrale Wärmeversorgung.
Was können Sie noch bewirken, Frau Senatorin Müller?
Quelle: buten un binnen.
Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 10. März 2026, 15 Uhr