Fischtown Pinguins hadern mit Schiedsrichtern: "Schwer zu schlucken"

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Zuhause nur knapp verloren: Schwere Niederlage für die Pinguins

Bild: Imago | kolbert-press
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In der laufenden Play-off-Serie gegen Mannheim gab es bisher noch nichts zu jubeln. Dass auch Spiel Nummer zwei verloren ging, machen die Pinguins auch am Schiedsrichter-Team fest.

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Die Moral hat gestimmt bei den Fischtown Pinguins. Trotz zwischenzeitlichen 2:4-Rückstands kämpften sich die Bremerhavener im zweiten Spiel der Viertelfinalserie (Best-of-Seven) gegen die Adler Mannheim zurück. Der 4:4-Ausgleich kurz vor Ende der regulären Spielzeit war der verdiente Lohn (Colt Conrad, 59. Minute).

Doch in der Overtime verließ die Pinguins das Glück wieder. Sechs Minuten brauchten die Gäste aus Mannheim, um den goldenen Treffer des Abends zu erzielen. Aus Perspektive der Bremerhavener trugen die Unparteiischen an diesem Ausgang einen nicht unwesentlichen Anteil.

Entscheidung sorgt für Zündstoff

"Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und hart gekämpft", lobte Bremerhavens Phillip Bruggisser nach Spielende die Vorstellung seiner Mannschaft bei buten un binnen. Weniger zufrieden war der 34-jährige Däne hingegen mit den strittigen Entscheidungen der Referees vor dem Gegentor zum 4:5 in der Verlängerung (66.).

Das Schiedsrichter-Gespann hatte Vladimir Eminger mit einer zweiminütigen Strafe belegt – wegen Beinstellens (64.). Eine Bewertung, die bei Fischtown-Headcoach Alexander Sulzer auf der Bank Kopfschütteln auslöste, zumal ein Tackle gegen Bremerhavens Andy Miele wenige Augenblicke zuvor nicht abgepfiffen worden war.

Das können sie besser. Das ist meine ehrliche Meinung.

Pinguins-Spieler Phillip Bruggisser über die Schiedsrichter

Dass im Anschluss auch noch ein Befreiungsschlag der in Unterzahl spielenden Pinguins als Icing gewertet wurde, erhitzte die Gemüter der Bremerhavener zusätzlich. Manager Sebastian Furchner erklärte: "Wir alle machen Fehler, gar keine Frage. Aber es fällt schwer, das zu akzeptieren."

Mannheim nutzt Powerplay aus

Noch vor Ablauf Emingers Strafe gelang Mannheim im Powerplay dann der Siegtreffer. Adler-Stürmer Zach Solow drückte den Puck nach einer einstudierten Kombination über die Torlinie und beendete damit das Spiel. Drei Sekunden vor Emingers Rückkehr auf das Eis.

Für Bruggisser hatten der ausbleibende Pfiff bei Miele, die Unterzahl während Emingers Zeitstrafe sowie die Icing-Situation maßgeblich zur Niederlage beigetragen. "Das ist schwer zu schlucken", betonte der frustrierte Verteidiger.

Auch sein Teamkollege Nino Kinder haderte mit dem Ausgang. Ein Sieg wäre nicht unverdient gewesen, erklärte der Angreifer: "besonders wenn man so ein gutes Spiel macht und dann so ärgerlich in der Verlängerung verliert."

Vielleicht waren wir sogar das bessere Team heute.

Pinguins-Stürmer Nino Kinder nach der Heimpleite gegen Mannheim
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Eishockey-Manager der Fischtown Pinguins, Sebastian Furchner, steht nach dem Play-off-Spiel gegen Mannheim vor einer Werbewand beim Interview.

Pinguins-Manager Furchner: "Wissen, wie wir sie schlagen können"

Bild: Radio Bremen
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Spiel Nummer 3 am Sonntag

Bremerhaven liegt in der Viertelfinalserie gegen Mannheim nun mit 0:2 zurück, will sich aber noch nicht geschlagen geben. Am Sonntag (16:30 Uhr) hat das Sulzer-Team die dritte Partie gegen die Adler vor der Brust. "Wenn wir genau so spielen, wie wir gespielt haben, dann wissen wir, dass wir sie schlagen können", meint Kinder: "So müssen wir am Sonntag herangehen."

Spielplan der Pinguins im Play-off-Viertelfinale

SpielDatumHeimGastErgebnis
125. März, 19 UhrAdler MannheimFischtown Pinguins5:2
227. März, 19:30 UhrFischtown PinguinsAdler Mannheim4:5 n.V.
329. März, 16:30 UhrAdler MannheimFischtown Pinguins
431. März, 19:30 UhrFischtown PinguinsAdler Mannheim
52. April, 19:30 UhrAdler MannheimFischtown Pinguins
64. AprilFischtown PinguinsAdler Mannheim
76. AprilAdler MannheimFischtown Pinguins

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Quelle: buten un binnen.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 28. März 2026, 19:30 Uhr