Küstenländer um Bremen drängen auf mehr Geld vom Bund für Häfen
Küstenländer um Bremen drängen auf mehr Geld für Seehäfen vom Bund
Bislang habe es bei der seit Jahren geforderten Finanzierung kaum Fortschritte gegeben. Bremens Häfensenatorin Vogt geht von 15 Milliarden Euro Investitionsstau aus.
Die fünf deutschen Küstenländer haben zusammen mit den Seehäfen erneut eine dauerhafte finanzielle Unterstützung des Bundes für die Häfen gefordert. Bislang gebe es dabei kaum Fortschritte, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Küstenländer und des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe.
Die Länder alleine könnten die enormen Herausforderungen nicht bewerkstelligen. Der Bund müsse erkennen, dass ohne seine Hilfe die wirtschaftliche Entwicklung des gesamten Landes gefährdet sei. Die Seehäfen hätten eine Schlüsselrolle, wenn es um die Versorgungssicherheit, die Energiewende und auch die Verteidigung gehe.
500 Millionen Euro für Erhalt der Infrastruktur
Bremens Häfen-Senatorin Kristina Vogt zufolge sind jährlich 500 Millionen Euro notwendig, um die bestehende Infrastruktur zu erhalten, zu modernisieren und auszubauen. Zudem müssten Mittel bereitgestellt werden, um den über Jahrzehnte entstandenen Investitionsstau von rund 15 Milliarden Euro abzubauen, sagte die Linken-Politikerin.
Die Länder fordern seit Jahren mehr Hilfen vom Bund für die deutschen Häfen. 2023 verabschiedeten sie dazu die sogenannte Bremer Erklärung, anlässlich der Nationalen Maritimen Konferenz, die damals in Bremen stattfand.
Darum investiert der Staat Milliarden-Beträge in Bremerhavens Hafen
Quelle: buten un binnen.
Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau, 19. Juni 2026, 16 Uhr