Neue Erstaufnahme für Flüchtlinge in der Nähe des Bremer Hauptbahnhofs

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Ein Schild mit der Aufschrift "Asyl" in unterschiedlichen Sprachen ist vor einer Erstaufnahmeeinrichtung zu sehen.

Senat plant neue Erstaufnahme in der Nähe des Bremer Hauptbahnhofs

Bremen baut sein Aufnahmesystem für Flüchtlinge um. Bild: dpa Bildfunk | Maja Hitij
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Die neue Erstaufnahme des Landes soll Platz für insgesamt 350 Menschen haben. Der Haushalts- und Finanzausschuss hat entsprechende Pläne des Senats gebilligt.

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Die Zahl der Flüchtlinge geht zurück, deshalb können auch Aufnahmemöglichkeiten wegfallen. Bremen will sein Aufnahmesystem langfristiger und damit kostengünstiger aufstellen und dafür sorgen, dass geflüchtete Menschen schneller aus den verhältnismäßig teuren Landesunterkünften ins kommunale Unterbringungssystem wechseln.

1.600 Plätze des Landes sollen nach und nach abgebaut werden – das betrifft vor allem die Notunterkünfte in Leichtbauhallen und Mobilbauten. Im Gegenzug sollen 700 zusätzliche kommunale Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen werden, die deutlich kostengünstiger sind. Denn in der Erstaufnahme des Landes sollen die Menschen eigentlich nur wenige Monate leben, bevor sie in Wohnheime der Stadt umziehen. Das klappt aber zur Zeit nicht, weil es aktuell an Kapazitäten fehlt.

Autorin

  • Birgit Sagemann
    Birgit Sagemann

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 29. Januar 2025, 19 Uhr